| 24. Oktober 2023 | Zurück zur Artikelübersicht » |

Mit großen Erwartungen war Alexander Tauscher in die Saison des Porsche Carrera Cup Deutschland gestartet. Doch im Jahresverlauf lief nicht alles wie erhofft. Beim Finale in Hockenheim zeigte er aber nochmals sein Potential und beendete das letzte Rennen als Dritter auf dem langersehnten Siegerpodium.
„Wenn ich auf das Jahr zurückblicke, dann hatten wir diesmal leider sehr viele Tiefs. Umso mehr freut mich der gute Abschluss. Wir wussten, dass wir das Zeug für einen Platz in den Top-Drei haben, doch irgendwie kam immer etwas dazwischen“, gab Alex einen kleinen Rückblick.
Aber auch in Hockenheim lief nicht alles nach Plan. Obwohl der Start in das Renngeschehen sehr zuversichtlich war. Im Zeittraining fuhr der Niederbayer für beide Rennen Startplatz zwei heraus – viel besser hätte es nicht sein können. Jedoch trübte eine Grid-Strafe für das erste Rennen etwas die Laune. „Ich habe eine Verwarnung erhalten, das war leider die dritte in dieser Saison und deshalb wurde ich fünf Plätze nach hinten versetzt“, erklärte der Fahrer von Huber Racing.
Mit einem guten Start kämpfte Alex sich im ersten Rennen direkt einige Ränge nach vorne. Wurde dann jedoch sprichwörtlich in die Mangel genommen und kam letztlich nur als 14. ins Ziel. „Ich war schon auf Rang fünf, dann wurde ich jedoch rechts und links von zwei Autos eingeklemmt und die Vorderachse ist abgehoben. Beim Aufprall wurde sehr viel beschädigt, ich habe einfach nur noch versucht ins Ziel zu kommen“, fasste Alexander die Geschehnisse zusammen.
Der Finalsonntag ließ die Gesichter dann wieder strahlen. Von Startplatz zwei aus setzte Alexander sich mit dem Führenden vom Feld ab und begeisterte die 88.000 Zuschauer auf den Rängen. Zum Ende des Rennens wurde es aber nochmal spannend. Eine Safety-Car-Phase ließ das Feld zusammenrücken. Beim Restart kam es zu den gewohnten Attacken. Diesmal lief aber alles glatt und Alexander wurde als Dritter abgewinkt.
Nach dem Erfolg war die Stimmung des Mitterfelsers bestens: „Ich habe lange auf das erste Gesamtpodium gewartet. Nun hat es beim Finale geklappt, solch ein Abschluss gibt einem eine Zusatzmotivation für die Winterpause. Ich danke meinem Team für die Saison – es war nicht immer einfach, wir haben aber zusammengehalten und sind gestärkt zurückgekommen. Ebenso geht ein großer Dank an meine Familie und Freundin sowie meine Partner, ohne deren Support wäre der Einsatz gar nicht möglich.“






